Veranstaltung der FNST in Kleinmachnow
Flüchtlinge pragmatisch integrieren – dann schaffen wir das.

Jan Syré, Vorsitzender des liberalen Mittelstandes Brandenburg (rechts im Bild) mit Dr. Thomas Kaminsky, Koordinator des Überganswohnheims Stahnsdorf. Foto: FNST
Jan Syré, Vorsitzender des liberalen Mittelstandes Brandenburg (rechts im Bild) mit Dr. Thomas Kaminsky, Koordinator des Überganswohnheims Stahnsdorf
Foto: FNST

Kleinmachnow · In TKS leben mehrere hundert Flüchtlinge. Viele von ihnen haben inzwischen ihre Asylberechtigung erhalten – deswegen stellt sich die Frage: Wie kann Integration ganz konkret vor Ort gelingen? Dazu veranstaltete die Friedrich Naumann Stiftung Für die Freiheit am 23. Februar 2016 in Kleinmachnow in Kooperation mit der Karl-Hamann-Stiftung eine gut besuchte Informationsveranstaltung.

Gemeinsam mit Entscheidungsträgern aus Politik, Gemeinde und Wirtschaft wurde engagiert diskutiert, welche Chancen, Probleme es gibt und wie man diese Themen verbessern könnte. Für Jan Syré, Liberaler Mittelstand Brandenburg, ist die schnelle Integration in den Arbeitsmarkt der Schlüssel: „Können die Geflüchteten am Erwerbsleben teilnehmen, entlastet das unsere Sozialsysteme und gibt ihnen Freiheit zurück. Als Anreiz für die Unternehmen, insbesondere die kleinen und mittelständischen, fordere ich für die ersten sechs Monate eine Aussetzung des Mindestlohns für Asylbewerber und -berechtigte, sodass die Refugees diesbezüglich wie Langzeitarbeitslosen behandelt werden.“ Angeregt wurde auch, das Grundgesetz und die deutschen Werte besser in der Landessprache zu vermitteln und künftig auf mehr Verbindlichkeiten im Lern- und Integrationsprozess zu drängen.