CDU/FDP-FRAKTION Kleinmachnow

Neue Hakeburg – Erfolg dank des von CDU und FDP geforderten Architekten-Workshops

Kleinmachnow · Die Vorsitzende der CDU/FDP-Fraktion in der Kleinmachnower Gemeindevertretung Angelika Scheib ist hoch erfreut über die diese Woche im Bauausschuss der Gemeinde vorgestellten Ergebnisse für die künftige Bebauung des Areals um die Neue Hakeburg. Die Planungen sind Ergebnis eines Architekten-Workshops, der erst auf Initiative und nachdrückliche Forderung der CDU/FDP-Fraktion durchgeführt wurde.

„Mit den jetzt vorgestellten Entwürfen konnten deutliche Verbesserungen erreicht werden“, sagt Scheib, die selbst Architektin ist und sich seit Jahren für eine bessere Baukultur in Kleinmachnow einsetzt.

Norbert Gutheins Vorsitzender und Gemeindevertreter der FDP Kleinmachnow

Erfolg für CDU/FDP-Forderung zu Städtebaulichem Wettbewerb “Neue Hakeburg”

Kleinmachnow · Nachdem schon die CDU/FDP-Fraktionsvorsitzende Angelika Scheib diverse Male im Bauausschuss einen Wettbewerb hinsichtlich der Aufstellung des Bebauungsplans für die „Neue Hakeburg“ angemahnt hat, legte FDP-Gemeindevertreter Norbert Gutheins nun in der letzten Sitzung des Kleinmachnower Hauptausschusses nach: “Weder die bisher vom Investor vorgelegten Entwürfe, noch die Entwicklung in den letzten eineinhalb Jahren des Bebauungsplanverfahrens zur Neuen Hakeburg finden meinen Zuspruch. Die Neue Hakeburg ist für Kleinmachnow identitätsstiftend und hat etwas Besseres verdient, als den erstbesten vorliegenden Entwurf in die Tat umzusetzen”.

Amtierender Bürgermeister lädt zum Seeberg ein
KIMPFEL: Vereinbart war Treffen nach der Wahl

Kleinmachnow · Trotz anders lautender Absprache mit den Fraktionsvorsitzenden aller Parteien und Bürgerinitiativen hat der Gemeinde-Kämmerer in seiner Funktion als amtierender Bürgermeister doch noch vor der Bürgermeisterwahl zum Seeberg in sein Büro geladen. Wie schon bei der Runde am 11. März geht es jetzt am Donnerstag erneut um den Kauf des Grundstücks der Waldorfkita und den noch nicht fertig gestellten Bebauungsplan für die Internationale Schule BBIS sowie die Hakeburg mit dem Hotelkomplex und dem Biergarten. Auf den Vorschlag der FDP-Fraktion, diese beiden Komplexe bei der Planaufstellung zu trennen, mochte sich der amtierende Bürgermeister zuletzt nicht einlassen.

Abwägung zum Flächennutzungsplan
FDP: „Schont den Seeberg!“

Kleinmachnow · „Noch ist die Akte Seeberg nicht geschlossen“, zeigt sich der FDP-Sachkundige MICHAEL LIPPOLDT zuversichtlich. Die FDP werde weiter jede Chance nutzen, im laufenden Abwägungs- und Genehmigungsprozess die massive Erweiterung der Seeberginanspruchnahme abzumildern, die der Bürgermeister mit einer bislang noch vorhandenen Mehrheit von SPD und CDU durchsetzen will. Zum einen vertraut LIPPOLDT auf höchstrichterliche Rechtsprechung, wonach die Genehmigung einer Flächennutzungsplan-Änderung zu versagen ist, wenn ihr Inhalt – wie am Seeberg – einer Verordnung über die Festsetzung eines Landschaftsschutzgebietes widerspricht. Zum anderen hofft er auf die Einsicht weiterer Abgeordneter, Kleinmachnows „schutzwürdiges Gemeinschaftsgut Seeberg“ von Verstädterung und Verkehrsflut zu verschonen.

Weigert: Bebauungsplan Seeberg – ein städtebaulicher Offenbarungseid

Kleinmachnow · Nicht nur das Ergebnis des Verfahrens, sondern vielmehr die Art der Bearbeitung sind zu bedauern. In den Fachausschüssen wurde es nicht abschließend beschieden. Die Empfehlungen reichten nicht für eine Vorlage in der Gemeindevertretung. Für den Bürgermeister waren die Mängel so gravierend, dass sie nicht in den nächsten Wochen ausgeräumt werden könnten.

Das wirklich Bedauerliche am Vorgang ist, dass der Bürgermeister die Geschäftsordnung und Fachausschüsse missachtend eine Entscheidung für einen völlig entgleisten Entwurf zum Seeberg erzwingt, von dem er weiß, dass er dem Ort schadet.

Hauptausschuss winkt Seeberg-Pläne durch

Kleinmachnow · „Wie erwartet, hat der Bürgermeister seine Mehrheit gefunden, um die unausgewogenen Pläne zur Seeberg-, Hakeburg- und zusätzlichen Hochwald-Bebauung durch den Hauptausschuss zu bringen“, informiert die Vorsitzende der FDP-Fraktion im Kleinmachnower Ortsparlament, Dr. KORNELIA KIMPFEL, die betroffene Öffentlichkeit. Am 24.4.2008 sei jetzt die Gemeindevertretung am Zug, die vom Hauptausschuss gegen die Stimmen der FDP und der UBK/WIR empfohlene Auslegung dieser Pläne zu beschließen. „Nicht einen einzigen Punkt der Anregungen und Vorschläge des Bauausschusses habe der Hauptausschuss übernommen. Auf ein Votum des Umwelt- und Verkehrsausschusses habe er gleich ganz verzichtet“, stellt KIMPFEL fest.

Weigert: Gigantische Planungen – Bauausschuss lehnt Seeberg-Entwürfe ab

Kleinmachnow · Vor einer „gigantischen“ Erweiterung der baulichen Nutzungsmöglichkeiten des Seebergareals hat FDP-Gemeindevertreter FRED WEIGERT in der Sitzung des Kleinmachnower Bauausschusses am 3.4.2008 gewarnt. Er kritisierte den für ihn offenkundigen Versuch der Verwaltung, die Auslegung der Entwürfe für den Flächennutzungsplan und den Bebauungsplan „Seeberg“ hastig durch die Gremien zu peitschen. Mit dieser Einschätzung stand der FDP-Abgeordnete im Bauausschuss in breiter Übereinstimmung mit seinen Kollegen, die wegen der unzureichenden Vorbereitung der Beratungen das Seebergthema sogar von der Tagesordnung absetzen wollten.

Weigert: Denkmalschutz bei BBIS-Ensembel muss erhalten bleiben

Kleinmachnow · Die geplante Mensa der Internationalen Schule (BBIS) sorgt weiterhin für Diskussionen. Nachdem der Vorschlag der BBIS, die Mensa zwischen Haus drei und vier der denkmalgeschützten Gebäude des ehemaligen Reichspostministeriums zu errichten, von der Gemeindevertretung abgelehnt wurde, möchte die Schule nun die Mensa zwischen den Häusern drei, vier und fünf errichten. Diese Logik ist für den FDP-Gemeindevertreter FRED WEIGERT nicht zu verstehen. “Es kommt doch darauf an, das denkmalgeschützte Ensembel zu erhalten”, so WEIGERT.

FDP: Zur neuen Seeberg-Erschließung des Bürgermeisters
Blasig: „Mehr kriegen Sie aus mir nicht raus“

Kleinmachnow · Mit der Errichtung der Abgasschutzwand vor der Außenspielfläche der katholischen Kita hinter dem Rathaus sowie mit dem Bau einer neuen Erschließungsstraße über den Adolf-Grimme-Ring/Ost will die Gemeindeverwaltung die massiven Verkehrsbelastungen abmildern, die als Folge der Schulansiedlung auf dem Kleinmachnower Seeberg entstanden sind und weiter wachsen. „Den Anwohnern am Arnold-Schönberg-Ring und der Karl-Marx-Straße, die zu den Hauptleidtragenden des Verkehrs zählen, der sich von der Karl-Marx-Straße täglich auf den Seeberg schiebt, bringt das alles nichts“, kritisiert Dr. KORNELIA KIMPFEL, FDP-Fraktionsvorsitzende im Kleinmachnower-Ortsparlament. „Im Gegenteil“, fügt sie hinzu, „ wird den Schulkindern zur Waldorf-Schule und zur gemeindlichen Grundschule auf dem Seeberg wie auch den Anwohnern künftig eine Vervielfachung des Verkehrsaufkommens zugemutet.“ An den Straßenausbauplänen für die Karl-Marx-Straße werde dies beispielhaft deutlich. Die Zufahrt von dort auf den Seeberg solle plötzlich für große Schulbusse hergerichtet werden, obwohl Planer und Gemeindevertretung den Bussen den Weg über den Adolf-Grimme-Ring zugeordnet haben.