SPD-Erschließungskonzept für Häuser Karl-Marx-Str. 61a – 65 gescheitert

Kleinmachnow · Mit einem äußerst knappen Ergebnis konnte der Schildbürgerstreich der SPD verhindert werden, den Bannwald im Bereich des Weges zwischen Karl-Marx-Str. und Hohe Kiefer zu schützen, indem sie Bäume fällt, den Radweg um einen Fußgängerweg verbreitert und die Zu- und Abfahrt für diese Häuser auf den Bürgersteig/Radweg verlagert. Dieser Unsinn, der von einer Praktikantin in der Bauverwaltung erdacht wurde, hätte Gemeinde und Anwohner auch noch Euro 15.000,- gekostet.

Die von den Anwohnern und der FDP vorgetragene Lösung, mit einem Verkehrsschild das Parken im Bannwald zu untersagen und gleichzeitig die vor einigen Jahren gefällten Bäume durch neue zu ersetzen, wurde von der Verwaltung mit folgender Begründung abgeschmettert:” Eine Beschilderung ist möglich, verhindert jedoch letztendlich nicht wirkungsvoll das Abstellen der Fahrzeuge, insbesondere außerhalb der Sprechzeiten des Ordnungsamtes. Somit kann mit der Beschilderung das Problem nicht dauerhaft gelöst werden.” Auch die Frage, warum abgeholzte Bäume über Jahre nicht ersetzt wurden, begründete die Verwaltung wie folgt:” Eine Bepflanzung ist bisher unterblieben, da die Gefahr des Vandalismus an einem neu gepflanztem Baum trotz Dreibock sehr hoch ist.”

Bei soviel Unsinn fehlen einem die Worte, so KIMPFEL (FDP). Das ist wieder ein Beispiel, dass die Bürger in Kleinmachnow weder einbezogen noch gefragt werden. Der einzige Kontakt der Verwaltung mit den Anwohnern bestand aus einem Brief der besagte, dass der Hauptausschuss dieser Bebauung zugestimmt hätte. Es sei damit zu rechnen, dass auch die Gemeindevertretung zustimmen wird. Die Baumaßnahme würde somit baldmöglichst umgesetzt.

Unter Bürgernähe versteht die FDP etwas anderes. Von Bürgerfreundlichkeit sind wir in Kleinmachnow noch Lichtjahre entfernt, so KIMPFEL (FDP).