Lippoldt: Angebot für Tempo 30 im Schwarzen Weg – Jetzt zugreifen!

Kleinmachnow · „Die Untere Straßenverkehrsbehörde hat auch jetzt wieder eine Zone-30-Regelung im Schwarzen Weg abgelehnt“, stellt der FDP-Sachkundige MICHAEL LIPPOLDT zu einer missverständlichen CDU-Pressemitteilung klar. Es gebe aber das konkrete Angebot des Landkreises, zur Schulwegsicherung stattdessen eine tageszeitlich befristete (z. B.: 7 – 18 Uhr) Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h festzusetzen und durch das Warnzeichen „Achtung Kinder“ die Autofahrer zu höchster Aufmerksamkeit aufzufordern.

Jetzt sei der Bürgermeister am Zug, dieses Angebot zu akzeptieren: „Sofort zustimmen“, formuliert LIPPOLDT den Appell der FDP. Dann könnten noch in dieser Woche die Schilder aufgestellt werden.

Dass sich die CDU für die Schulwegsicherheit krumm lege, hätte sie am 10.7.2008 im Gemeinderat beweisen können. Dort habe sie jedoch gemeinsam mit der SPD den FDP-Antrag für Tempo 30 auf der Friedensbrücke kompromisslos abgelehnt, erinnert LIPPOLDT. Die Friedensbrücke sei mit das gefährlichste Stück Wegs zu den Bildungseinrichtungen am Weinberg und am Schwarzen Weg. Hier müsse rasch gehandelt werden.

Für einen „schlechten Witz“ hält LIPPOLDT den Hinweis der CDU, die bestehende Tempo-30-Zone am Weinberg solle dort nur das alte Kopfsteinpflaster schützen. Alle Parteien im Ort wüssten jedoch, dass die 30er Zone unverzichtbarer Bestandteil eines weit umfassenderen Schulwege-Sicherheitskonzepts mit einer echten „Fahrradstraße“ ist, für das die Anwohner dort seit Jahren gemeinsam mit den Schulen kämpfen. „Solch bürgerschaftliches Engagement verdient Wertschätzung, nicht Häme“, mahnt der FDP-Politiker.