KIMPFEL: Grün-Ausgleich sollte vor Ort erfolgen

Kleinmachnow · Ausgleichsmaßnahmen, d.h. die Nachpflanzung von in Kleinmachnow gefällten Bäumen, sollten nach Meinung der FDP-Gemeindevertreterin KORNELIA KIMPFEL ab sofort nur noch in Kleinmachnow selbst erfolgen. Bisher erfolgten Ausgleichsmaßnahmen in weit entfernteren Gebieten.

Bäume die in Kleinmachnow gefällt und erst in einer Entfernung von 70km und mehr nachgepflanzt werden, sind für die Kleinmachnower als Naherholungsgebiet verloren, meint Kimpfel.

Baugebiete, die ehemals Wald waren gibt es in Kleinmachnow viele. Angefangen vom Stahnsdorfer Damm / Stolper Weg über den Seeberg, der demnächst für die Internationale Schule bebaut wird bis hin zu dem Wäldchen am Weinberg. Hier wird demnächst die evangelische Schule bauen.

Bisher wurden im Ort selbst nur vereinzelt Bäume nachgepflanzt. Dabei hat der Ort genügend Möglichkeiten. Ein Grundstück wäre z. B. am Erlenweg. Diese 7.000 qm befinden sich im Außenbereich und gehören der Gemeinde selbst. Eine weitere Möglichkeit ist das Gebiet an der Oderstraße. Es ist bisher im Flächennutzungsplan als Gewerbegebiet mit hohem Grünanteil ausgewiesen und liegt zwischen dem Wohngebiet Weinberg und Teltow. Dieses Gebiet in Wald umzuwidmen wäre möglich. Es hätte den Vorteil, dass die Oderstraße als Einbahnstraße ausgewiesen oder nur für Anlieger geöffnet wird. Dies entlastet die Anwohner am Weinberg und schützt unsere Kinder am Weinberggymnasium vor zuviel Verkehr. Außerdem würde dadurch der Umgehungsverkehr von und nach Teltow verhindert werden, meint KIMPFEL.