Gedenken in Kleinmachnow der Toten des Volksaufstandes vom 17.Juni 1953

Der CDU-Vorstand und der FDP-Vorstand Kleinmachnow rufen alle Kleinmachnowerinnen und Kleinmachnower auf,

am Freitag,
dem 17.Juni 2005 um 10 Uhr
am Gedenkstein für die Opfer der Teilung Deutschlands
am Adam-Kuckow-Platz
in Kleinmachnow

der Toten des Volksaufstandes vom 17.Juni 1953 zu gedenken.

„Es ist eine erwiesene Tatsache, dass die eigentlichen Ursachen für den Volksaufstand in der Einsetzung des SED-Regimes in der Sowjetischen Besatzungszone, in der Gründung der DDR ohne demokratische Legitimierung und in der Willkürpolitik der SED zu sehen sind. Selbst noch 2002 zeigten sich ehemalige DDR-Historiker überrascht davon, dass es den Menschen im Juni 1953 weniger um niedrigere Normen gegangen war, als um die Freiheit und die Wiedervereinigung Deutschlands,“ stellte Volker Koop in seinem Buch – Der 17.Juni 1953, Legende und Wirklichkeit- fest. Die Ereignisse lassen sich nicht auf den 17.Juni 1953 reduzieren. Sie führen weiter zurück. Zu ersten Massenprotesten gegen Lebensumstände in der damaligen DDR kam es schon im Dezember 1952, und die Demonstrationen reichten- entgegen landläufiger Meinung- über den Juni 1953 hinaus.

Die Schulen werden aufgefordert, diesen Tag zum Anlass zu nehmen, die jüngere Geschichte unseres Volkes zu vermitteln und mit Schülern an der Ehrung teilzunehmen.

„An die Geschehnisse um den 17.Juni 1953 immer wieder zu erinnern, ist auch im wiedervereinigten Deutschland unsere Aufgabe und Verpflichtung.“, sagte der Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes von Kleinmachnow Norbert Gutheins.