FDP: Neubau der Karl-Marx-Straße nicht erforderlich

Kleinmachnow · „Die Kritik der FDP-Fraktion an den Plänen des Bürgermeisters zum Neu- und Umbau der Karl-Marx-Straße zwischen Förster-Funke-Allee und Zehlendorfer Damm ist in der gestrigen Sitzung des Bauausschusses von den betroffenen Bürgern massiv untermauert worden”, hält der FDP-Sachkundige MICHAEL LIPPOLDT fest. Als Sprecher der Anwohner, die in beeindruckender Zahl ins Rathaus gekommen seien, habe Gerhard Engel den weit über 400.000 € schweren Bauantrag Punkt für Punkt entkräftet. „Als am Ende die Verwaltung eingestehen musste, dass die Tragfähigkeit der Straße nicht beeinträchtigt ist, wirkte das wie ein Offenbarungseid für Straßenbau ohne sachliches Erfordernis”, so LIPPOLDT.

Gerhard Engel beantragte einen Ortstermin an der Straße mit den Anwohnern, „damit die Gemeindevertreter mit eigenen Augen sehen, worüber sie entscheiden sollen.” Dazu gab es eine klare Zustimmung im Ausschuss und den zusätzlichen Auftrag an die Verwaltung, eine Anwohnerversammlung durchzuführen, bevor in den Gemeindegremien weiter über das Bauvorhaben beraten wird.

Für die FDP-Fraktionschefin, KORNELIA KIMPFEL, ist der Fall symptomatisch für den Umgang der Kleinmachnower Verwaltung mit den Bürgern. „Erst öffentlicher Druck bewirkt, dass die unmittelbar Betroffenen informiert und ihre Anliegen gehört werden.”