FDP Kleinmachnow begrüßt Pläne der Hoffbauer-Stiftung für evangelisches Gymnasium in der Bruno-H.-Bürgel-Oberschule in Teltow

Kleinmachnow / Teltow · Die FDP Kleinmachnow begrüßt nachdrücklich die Überlegungen der Hoffbauer-Stiftung, das geplante evangelische Gymnasium im Gebäude der jetzigen Bruno-H.-Bürgel-Oberschule in Teltow zu errichten.

Der FDP-Vorsitzende NORBERT GUTHEINS erklärte in diesem Zusammenhang Plänen des Bürgermeisters Blasig, das evangelische Gymnasium in den Räumen der Maxim-Gorki-Schule unterzubringen, nochmals eine klare Absage. GUTHEINS: “Zwar besteht mit Sicherheit ein dringender Bedarf an weiteren Gymnasiumsplätzen in der Region und die FDP unterstützt deshalb auch mit Vehemenz die Pläne zur Einrichtung eines evangelischen Gymnasiums. Die Maxim-Gorki-Schule ist dafür aber ein denkbar ungeeigneter Ort. Ein zweizügiges Privatgymnasium wird nach der Aufbauphase insgesamt ca. 300 Schüler umfassen. Diese haben im Gebäude der Maxim-Gorki-Schule mit Sicherheit keinen Platz. Das Ganze wird zu einer Verdrängungssituation zulasten der Gesamtschule führen. Verdrängung bedeutet hier aber auch, dass nicht mehr Schüler das Abitur machen werden, sondern nur an einer anderen Schulform, damit ist der Region, die mehr Gymnasialplätze braucht, nicht geholfen. Die Maxim-Gorki-Schule hat aus Sicht der FDP zwar einige Probleme mit der Außendarstellung, ist aber dennoch erhaltungswürdig. Die dortige gymnasiale Oberstufe ist eine Bereicherung des Schulangebotes. Bevor der Standort Teltow jetzt festgezurrt wird, sollte man in Kleinmachnow nochmal darüber nachdenken, in wie weit sich ein evangelisches Gymnasium auf dem Schulcampus des Seebergs unterbringen lassen ließe.”

Der Kleinmachnower FDP-Kreistagsabgeordnete WOLFGANG JORDAN erklärte: “Entscheidend und begrüßenswert ist, dass das Engagement der Hoffbauer-Stiftung der Region zugute kommt und die dringend erforderlichen Gymnasiumsplätze geschaffen werden. Dafür kann man der Hoffbauer-Stiftung nur dankbar sein. Es wäre allerdings falsch verstandener Lokalpatriotismus, wenn man Teltow das Privatgymnasium nicht gönnen wollte, sondern es stattdessen mit ungeeigneten Lösungen an Kleinmachnow zu binden suchte. Stahnsdorf, Teltow und Kleinmachnow müssen sowieso zusammenwachsen und zusammenarbeiten; hier kann man wunderbar unter Beweis stellen, dass man diesen Willen nicht nur in Sonntagsreden zur Schau stellt.”

HANS-PETER GOETZ, FDP-Chef von Teltow, stimmt den Kleinmachnower Parteifreunden bei: “Zwar sind wir mißgestimmt, daß die Teltower Stadtverwaltung die Bürgelschule als älteste Teltower Schule im Vergleich zur Mühlendorf-Schule systematisch benachteiligt hat, aber die Hoffbauer-Stiftung ist uns natürlich willkommen. Entscheidend ist dabei, daß die Region dieses private Gymnasium bekommt.”