FDP bezieht Position zur Nutzung des Seeberges

Kleinmachnow · Bei der letzten Ortsverbandssitzung hat die FDP Kleinmachnow ihre Stellung zur Seebergnutzung deutlich festgeschrieben. Die FDP ist der Meinung, dass die neue Hakeburg im Bebauungsplan nicht nur als Hotel ausgeschrieben werden sollte. Neben der Möglichkeit der Etablierung eines Hotels fordert die FDP ebenfalls die Möglichkeit einer Nutzung als Stiftungs- und Verbandssitz, sowie für Forschung und Lehre im Bebauungsplan festzuschreiben.

Die FDP meint, dass die historische Bebauung und Entwicklung des Geländes aufgearbeitet und auch in einer vorgesehenen neuen Nutzug dokumentiert werden müsse. Daran solle sich der Bebauungsplan unbedingt orientieren.

Eine Erschließung des Geländes darf nach Meinung der FDP nur über den Zehlendorfer Damm erfolgen. Selbst eine teilweise Erschließung über die Straße „Am Hochwald” ist für die FDP völlig unakzeptabel.

Grundsätzlich geht es der FDP darum, die Wald- und Grünbestände Kleinmachnows so weit wie möglich zu erhalten sowie die Wohngebiete so gut wie möglich vor Verkehrslärm und Abgasen zu schützen. Darum will sich die FDP auch dafür einsetzen, dass die Karl-Marx-Straße nur so befahren werden kann, dass ein Ausweichverkehr über den Seeberg verhindert wird.

Das neu zu schaffende Baugebiet – genannt SO 2 – ist aus städteplanerischer Sicht der FDP nur an der Stelle zwischen Waldorfschule und Verlängerung der Karl-Marx-Straße denkbar. Nach Meinung der FDP ist die Verlagerung des ca. 14.000 qm großen Baugebietes zum Ortszentrum mit einer vernünftigen Stadtplanung nicht vereinbar.